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Clipping

Endoskopisch assistiertes Aneurysma-Clipping über einen Schlüssellochzugang in der Augenbraue

Eine Spezialität der Klinik ist der minimalinvasive Verschluss von Aneurysmen mittels Clipping über einen kleinen supraorbitalen Schlüssellochzugang. Hierbei wird ein Hautschnitt in der Augenbraue angelegt und eine kleine, ca. 2 cm große Schädelöffnung geschaffen. Über diese Öffnung kann zielgenau zum Aneurysma vorgegangen werden. Hierbei werden die natürlich vorhandenen Hohlräume zwischen den Hirnlappen und Hirnfurchen ausgenutzt. Das Hirn selbst bleibt völlig unverletzt. Das OP-Mikroskop samt integriertem Exoskop dient zum Aufsuchen und Präparieren des Aneurysmas. Aus dem Aneurysma abgehende Gefäße können aufgesucht und geschont werden. Das Aneurysma selbst kann dann unter endoskopischer Kontrolle und unter höchster Vergrößerung ausgeclippt werden. Das Endoskop ist hierfür unverzichtbar, weil nur so eine suffiziente Ausleuchtung in der Tiefe sowie auch der Blick hinter das Aneurysma, quasi "um die Ecke", möglich sind. 

 

Quelle: © SciePro/AdobeStock (modifiziert)

Während der Operation kann mittels Fluoreszenz der Blutfluss in den Hirngefäßen und im Aneurysma sichtbar gemacht werden (intraoperative Fluoreszenz-Angiografie). Modernste Technik ermöglicht die genaue Analyse von Blutfluss, Flussrichtung und Strömungsprofil in den Gefäßen. Dazu ist es natürlich problemlos möglich, die Ausschaltung des Aneurysmas mittels intraoperativer Fluoreszenz-Angiografie zu dokumentieren. Durch den kleinen Zugang ist die Belastung für die Patienten sehr gering.

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