25 Pflegefachkräfte aus insgesamt 16 Kliniken in ganz Deutschland haben erfolgreich die anspruchsvolle Fachweiterbildung zur Stroke Nurse am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt abgeschlossen. Der Lehrgang fand bereits zum 18. Mal statt und vermittelt spezialisiertes Wissen für die Pflege von Schlaganfallpatienten – ein entscheidender Baustein für die Qualität auf Stroke Units, spezialisierten Schlaganfallstationen für schnelle und umfassende Akutversorgung.
In Deutschland gibt es derzeit 356 zertifizierte Stroke Units, die nach den Standards der Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zertifiziert sind. Davon sind 172 als regionale und 152 als überregionale Stroke Units ausgewiesen. Am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt erfolgt die Versorgung von Patienten mit akutem Schlaganfall auf einer der überregional zertifizierten Stroke Units.
Die kompetente Behandlung und Pflege von Schlaganfallpatienten auf einer Stroke Unit erfordert eine enge Zusammenarbeit eines interdisziplinären Teams. Alle beteiligten Berufsgruppen arbeiten nach qualitätsorientierten Leitlinien und müssen rasch die notwendigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen einleiten. Elisabeth Hertel, Pflegedirektorin am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt, betont die Bedeutung der spezialisierten Weiterbildung: „Die Qualifikation zur Stroke Nurse stärkt sicheres und professionelles Handeln in der Pflege. Eine spezialisierte, multiprofessionelle Versorgung ist entscheidend, denn medizinische Exzellenz ist nur mit pflegerischer Exzellenz möglich – der Abschluss dieses Qualifikationskurses legt dafür den Grundstein.“
Die Zertifizierungskriterien der Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft für regionale und überregionale Stroke Units verlangen eine definierte Quote an qualifizierten Stroke Nurses. Diese speziell ausgebildeten Pflegefachkräfte sind für eine qualitativ hochwertige Versorgung entscheidend und tragen maßgeblich zur Qualität der Pflege auf den spezialisierten Stationen bei.
Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt gehört zu den bundesweit 28 Ausbildungszentren, die den Qualifikationslehrgang „Spezielle Pflege auf Stroke Units“ anbieten. „Pflegefachkräfte auf spezialisierten Stationen wie der Stroke Unit sind ein zentrales Bindeglied zwischen ärztlicher, pflegerischer und therapeutischer Versorgung“, erklärt Hassan Soda, Ärztlicher Leiter der Fachweiterbildung sowie Chefarzt der Klinik für Akutneurologie/Stroke Unit und neurologische Intensivmedizin. Als Vorsitzender der DSG-Kommission „Fortbildung für Pflegekräfte auf der Stroke Unit“ unterstreicht er die Bedeutung der Spezialisierung: „Die Versorgung von Schlaganfallpatienten erfordert besondere Fachkompetenz. Eine intensive und gezielte Weiterbildung der Pflegekräfte ist daher unverzichtbar.“
Der RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt zählt zu den führenden Einrichtungen Deutschlands in der Schlaganfallversorgung. Mit seiner überregional zertifizierten Stroke Unit, modernster Ausstattung und hochqualifizierten Fachkräften bietet die Klinik für Akutneurologie/Stroke Unit und neurologische Intensivmedizin eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Seit 2025 ist die Stroke Unit auch auf europäischer Ebene zertifiziert und gehört damit zu den besten Einrichtungen in der Schlaganfallversorgung in Europa.
Die Teilnehmenden stammen aus Kliniken in ganz Deutschland, darunter Anke Bäckmann (Klinikum Aschaffenburg-Alzenau), Anne-Kathrin Dörsing und Abdellatif Naini (Universitätsklinikum Jena), Lisa-Marie Engelmann (Helios Klinikum Erfurt), Jasmin Elsner und Jonah Mike Leubner (Helios Klinikum Meiningen), Olga Eberle und Jana Welsch (Asklepios Neurologische Klinik Bad Salzhausen), Nadine Felgner und Laura Horn (SRH Zentralklinikum Suhl), Saskia Freißlich, Margitta Mücke und Heike Schleicher (RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt), Klaudia Gombarek (Klinikum Fulda), Lilian Heimburger (Uniklinik Würzburg), Corina Hochmuth (Zentralklinik Bad Berka), Martin Kunz (Klinikum Main-Spessart Lohr), Melina Lehmann und Hanna Jakob (Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen), Jonas Neumann und Fenja Pötter (Klinikum Bad Salzungen), Eric-Noel Prill und Sandy Wickenhöfer (Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg), Amelie Opas (Klinikum Werra-Meißner, Eschwege) sowie Snezana Ristic Prelic (SLK-Kliniken Heilbronn).
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