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Erkrankungen der Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette besteht aus 4 zusammenhängenden Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf ziehen und dort mit ihren Sehnen ansetzen. Sie hebt den Arm seitwärts nach oben und nach oben, dreht ihn nach außen und innen und stabilisiert gleichzeitig das Gelenk.

Abb. 1: Die Rotatorenmanschette und ihr Aufbau in Schichten (linke Schulter von der Seite gesehen).

Abb. 2: Die Rotatorenmanschette umschließt dem Oberarmkopf wie eine Kappe. Wenn diese reißt, verschiebt sich der Kopf allmählich nach oben und gerät mit dem Schulterdach in Konflikt. Zwischen der Rotatorenmanschette und dem schulterdach (Akromion) befindet sich ein wichtiger Gleitraum (=subakromialer Spaltraum) in dem sich ein Schleimbeutel befindet der sich leicht entzünden kann (=Bursitis).