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Patientenseminar: Herzleistungsschwäche im Rahmen der Herzwoche in Zusammenarbeit mit der Deutschen Herzstiftung | Anmeldung erforderlich

Datum
04.11.2020
Zeit
16:20 Uhr bis 19:00 Uhr
Ort
RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt
Von-Guttenberg-Straße 11
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Zusatz für Ort
Kursaal Distel
Zielgruppe
Patienten und Angehörige,

Details

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Patientinnen und Patienten,

in den nächsten Jahrzehnten werden Patienten mit einer Herzleistungsschwäche einen ganz besonders hohen Anteil bei der medizinischen Versorgung – sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich – einnehmen.

Der Problematik Herzleistungsschwäche widmen wir uns – insbesondere seit der Gründung unserer eigenen Herzinsuffizienzstation im Jahr 2009 – mit besonderer Sorgfalt. Dies ist notwendig, weil unbehandelt Herzleistungsschwäche eine schlechte Prognose hat. Außerdem leiden Patienten unter einer nicht optimal eingestellten Herzleistungsschwäche erheblich seelisch. Andererseits können wir heutzutage mit sehr guten Diagnoseverfahren den Grund der Herzleistungsschwäche eingrenzen, um dann eine spezifische Therapie einleiten zu können. Hierbei kommen medikamentöse Maßnahmen, Veränderung des Lebensstils, Katheterinterventionen und Herzoperationen bis hin zur Kunstherzimplantation in Frage.

Da die Herzleistungsschwäche eine chronische Erkrankung ist, müssen Patienten häufig in unterschiedlichen Versorgungseinrichtungen vernetzt behandelt werden. Hausarzt, Internist, Kardiologe, Pulmologe, die stationären Versorgungseinrichtungen und Rehabilitationskliniken müssen dafür Sorge tragen, dass der
Patient in einem gut funktionierenden Netzwerk optimal betreut wird.

Durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wurde unser Forschungsprojekt sekTOR-HF gerade zur optimalen Versorgung in einem optimalen Netzwerk großzügig unterstützt, da es sich diesen Anforderungen in der Diagnostik und Therapie stellt. In unserem diesjährigen Patientenseminar möchten wir Ihnen zunächst ausführlich erklären, wie eine Herzleistungsschwäche zustande kommt, was diese bei jedem einzelnen Patienten verursacht und warum dieses Krankheitsbild bedrohlich ist.

Im zweiten Referat werden wir Ihnen die Möglichkeiten einer medikamentösen Therapie darstellen. Diese sind heute sehr effektiv und werden häufig als vorrangiges Konzept angesehen. Neben der medikamentösen Therapie spielen Eingriffe mittels Katheterverfahren eine große Rolle. Diese werden bei Herzklappenfehlern oder aber auch bei Einengungen der Herzkranzgefäße eingesetzt und stellen eine minimal-invasive Therapie dar.

Schließlich zeigen wir Ihnen auf, wie die Betreuung von Patienten idealerweise in einem Netzwerk funktionieren sollte. Dabei kommt gerade der Telemedizin und unserem Modellprojekt „sekTOR-HF“ besondere Bedeutung zu. Wie in jedem Jahr werden wir zum Ende der Veranstaltung Ihre Fragen und Anregungen gerne aufnehmen.

Schon jetzt freuen wir uns, Sie bei uns wieder begrüßen zu dürfen.

Hier gelangen Sie zum Programm.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Sebastian Kerber und Prof. Dr. Thomas Deneke

Anmeldung erforderlich: Bitte geben Sie alle teilnehmenden Personen an

Per Post
RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt
Klinik für Kardiologie
Von-Guttenberg-Sraße 11
97616 Bad Neustadt a. d. Saale

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09771669823201

E-Mail: info.kardiologie1@campus-nes.de